Martin Luther University Halle-Wittenberg

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Ablauf

Ihr Weg zur Psychotherapie in der HSA

Zur Anmeldung nutzen Sie bitte unseren Anmeldebogen, den Sie sich gern HIER herunterladen können. Sollte Ihnen das Herunterladen oder Ausdrucken unseres Anmeldeformulars nicht möglich sein, wenden Sie sich gern an uns, wir senden Ihnen unseren Anmeldebogen gern per Post zu.

Nach Eingang Ihrer Anmeldung werden unsere TherapeutInnen zeitnah mit Ihnen Kontakt aufnehmen, Sie über den weiteren Verlauf informieren und gegebenenfalls vorab bestehende Fragen Ihrerseits beantworten.

Wie läuft eine Kognitive Verhaltenstherapie (KVT) ab?

Vor jedem Beginn der eigentlichen Therapie steht die Kennlernphase [Probatorik]. In mehreren Stunden werden Ihre aktuellen Schwierigkeiten und Probleme von unseren TherapeutInnen genau erfasst, unterstützt durch eine ausführliche Diagnostik. Die Probatorik dient zudem der Abklärung Ihres Behandlungsanliegens bzw. Ihrer Therapieziele.

Die eigentliche Therapie orientiert sich in ihrem Vorgehen an Ihren individuellen Problemen, Ihren individuellen Ressourcen als auch Ihren gemeinsam mit ihren TherapeutInnen vereinbarten Therapiezielen. Die Therapietermine finden meist in wöchentlicher Frequenz, d.h. eine Behandlungsstunde pro Woche, statt.

Wie lange dauert eine KVT?

Die Länge einer Kognitiven Verhaltenstherapie variiert je nach individuell bestehenden Schwierigkeiten und Problemen. Eine Kurzzeittherapie der KVT umfasst meist 12 bis 24 Behandlungsstunden á 50 Minuten. Eine Langzeittherapie besteht  aus 60 bis zu 80 Behandlungsstunden á 50 Minuten. Eine Kurzzeittherapie  kann, je nach Therapieverlauf, auf bis zu 80 Behandlungsstunden  verlängert werden.

Therapie psychischer Störungen

Grundsätzlich bieten wir Psychotherapien (KVT) für alle psychischen Störungen an, vor allem jedoch für die folgenden sog. primären Störungen:

  • Angst- und Zwangsstörungen
  • Essstörungen
  • Depressive Erkrankungen
  • Somatische Belastungsstörungen
  • Anpassungsprobleme bei belastenden Ereignissen
  • Posttraumatische Belastungsstörungen
  • Sucht- und Stresserkrankungen
  • Schlaf-, Tic- und Sexualstörungen
  • hirnorganische Störungen

Des Weiteren werden alle psychische Probleme behandelt, die als Sekundäre Störung einer körperlichen Fehlfunktion, wechselseitiges Geschehen von psychischen medizinischen Krankheitsfaktoren, unmittelbare Folge einer Hirnschädigung (u.a. Demenzsyndrome, Amnesien etc.), Bewältigungsproblem im Rahmen einer körperlichen Krankheit entstehen

Zusatzdiagnostik im Rahmen der Forschung

Als Hochschulambulanz, arbeiten wir eng mit dem Lehr- und Forschungsbetrieb der klinischen Psychologie zusammen. Im Rahmen Ihrer Behandlung in der HSA, werden Sie neben Ihrer eigentlichen Therapie eine standardisierte und ausführliche psychologische Diagnostik durchlaufen. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen dienen als zusätzliche Information für Ihre Therapeutin oder Ihren Therapeuten. Außerdem nutzen wir die anonymisierten Daten im Rahmen unserer klinisch-psychologischen Forschung, um die Diagnostik, Vorhersage und Behandlung psychischer Störungen zukünftig zu verbessern.

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