Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Prof. Dr. Bernd Leplow

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Institut für Psychologie

Raum: E.41.0
Emil-Abderhalden-Str. 26-27
06108 Halle (Saale)

Telefon: +49 (0)345 55 24358
Telefax: +49 (0)345 55 27218

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Sprechzeit: Mi. 12:30-13:30

Postanschrift:
Prof. Dr. Bernd Leplow
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Institut für Psychologie
06099 Halle (Saale)


Forschungsschwerpunkt und -interessen

  • Verhaltensneurowissenschaften
  • Indikatorfunktion hippokampaler Raumkognitionsleistungen und die Rolle der Sexualsteroide,
  • Neuropsychologie des Altgedächtnisses,
  • psychische Störungen und "präfrontale" Verhaltensregulation (u.a. Delinquenz, Ess-Störungen, Zwangsstörungen),
  • biologische Grundlagen psychischer Störungen,
  • Entwicklungsneuropsychologie,
  • kognitiv-behaviorale Interventionen bei Basalganglienpatienten

Forschungsambulanz für Psychotherapie

  • Die Psychotherapie erfolgt im Richtlinienverfahren "Verhaltenstherapie" und basiert auf einem bio-kognitiv/behavioralen Modell psychischer Störungen. Eingesetzt werden nur Verfahren mit wissenschaftlich erwiesener Wirksamkeit. Es sind dieses die "Standardmethoden" wie u.a. "Konfrontationsverfahren", "kognitive Therapiestrategien" und "Selbstkontrollverfahren", die in Einzel- und Gruppentherapien durchgeführt werden. Hinzu kommen Neuropsychologische und Psychophysiologische Therapieverfahren (einschl. Biofeedback). Ein wichtiger Schwerpunkt liegt der Behandlung der psychischen Begleiterscheinungen bei körperlichen Erkrankungen. Damit ist unser Arbeitsbereich vor allem für solche Studierenden attraktiv, welche ein Berufsfeld in dem großen Bereich von Verhaltensmedizin, Psychosomatik und Neuropsychologie anstreben.
  • Durchgeführt wird die Psychotherapie psychischer Störungen in erster Linie bei Angst- und Zwangsstörungen, Depressionen, Schlaf- Tic- und Anpassngsstörungen sowie Sucht- und Streßerkrankungen. Hierein fallen konditionierte Nebenwirkungen bei Chemotherapie, Schmerzzustände, chronische Entzündungen mit fluktuierendem Verlauf (z.B. entzündliche Darmerkrankungen etc.).
  • Zum Indikationsbereich gehören aber auch körperliche Fehlregulationen (sog. "Psychophysiologische Störungen" wie z.B. Asthma bronchiale) und neurologische Erkrankungen (z.B. Morbus Parkinson, Dystonien (Schiefhals, Lidkrampf, Schreibkrampf etc.), Demenzerkrankungen u.a.), bei denen die Psychotherapie in Ergänzung und in enger Abstimmung mit der medizinischen Behandlung durchgeführt wird.
  • Zur Durchführung der Psychotherapien und neuropsychologischer Diagnostik verfügt die AE Klinische Psychologie über eine eigene Forschungsambulanz für Psychotherapie. Die Ambulanz ist von der Kassenärztlichen Vereinigung zur Abrechnung der erbrachten Leistungen ermächtigt. Auf diese Weise haben die Studierenden Gelegenheit, sowohl in der Verhaltenstherapie als auch in der Neuropsychologie erste praktisch-diagnostische und -therapeutische Erfahrungen zu sammeln und mit ihren wissenschaftlichen Kenntnissen in Beziehung zu setzen.
  • Nach dem Diplom/Master of Science können in der Ambulanz Teile der Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten abgeleistet werden. Zu diesem Zweck bestehen mit verschiedenen Ausbildungsintituten ein Kooperationsverträge (z.B. mit der DGVT Dresden, der DVT Dresden, dem IPT Leipzig u.a.). Abgeleistet werden können in der Ambulanz die 600 Praxisstunden, die in einer anerkannten psychotherapeutischen Einrichtung zu erbringen sind. Außerdem werden in der Ambulanz die Lehrtherapien durchgeführt und einige der in der Ausbildung zum Psychol. Psychotherapeuten geforderten theoretischen Veranstaltungen wie Vorträge und Workshops wahrgenommen.

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